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Geplante Änderungen im Insolvenzrecht

Das Eröffnen eines Insolvenzverfahrens muss noch kein Aus bedeuten, es kann sogar ein Rettungsmanöver sein.

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Insolvenzverwaltertätigkeit als sonstige selbständige Arbeit auch bei Beschäftigung qualifizierter Mitarbeiter

Eine aus einem beratenden Betriebswirt und einem Dipl.-Ökonom bestehende Partnerschaft, die Insolvenzverwaltung betreibt, erzielt auch dann Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit i.

Ein – entscheidender – Unterschied zwischen GmbH und Limited

Eine GmbH kann wegen Vermögenslosigkeit von Amts wegen oder auf Antrag der Finanzverwaltung aus dem Handelsregister gelöscht werden.

Insolvenz: Umsatzsteueranspruch des Fiskus auch bei Sollbesteuerung (BFH)

Der BFH hat eine in der Praxis der Insolvenzverwaltung häufig anzutreffende Fallgestaltung verworfen.

Körperschaftsteuerguthaben verhindert Löschung einer GmbH

GmbH & Steuern, Teil 1: Ein Gesellschafter-Geschäftsführer, der seine GmbH im Handelsregister löschen lassen möchte, sollte einen Blick in seine Steuerbescheide werfen.

Insolvenzverwalter muss Zusammenveranlagung zustimmen und hat keinen Anspruch auf den Steuervorteil

Der Insolvenzverwalter eines verheirateten Insolvenzschuldners muss einer vom anderen Ehegatten begehrten Zusammenveranlagung zustimmen.

Das Finanzamt darf während der Wohlverhaltensphase „alte Schulden“ eintreiben

Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass auch Schuldner, die sich in der sogenannten Wohlverhaltensphase befinden, mit der Vollstreckung von Steuerforderungen aus der Zeit vor Eröffnung ihres Insolvenzverfahrens rechnen müssen.

EU-Kommission kippt Sanierungklausel

Die sog.Sanierungsklausel in § 8c Abs.1a KStG steht nicht in Einklang mit den Regeln für staatliche Beihilfen, wurde der Kommission nicht angemeldet und verzerrt den Wettbewerb im Binnenmarkt.

Aufrechnung im Insolvenzverfahren - Änderung der Rechtsprechung (BFH)

Das Finanzamt kann eine vorinsolvenzliche Steuerforderung nicht gegen einen aus der Honorarzahlung an einen vorläufigen Insolvenzverwalter resultierenden Vorsteuervergütungsanspruch des Insolvenzschuldners aufrechnen.

Persönliche Billigkeitsgründe rechtfertigen keinen Steuererlass für Sanierungsgewinne

Für den Fall von Erlassanträgen für Sanierungsgewinne ist grundsätzlich zwischen unternehmer- und unternehmensbezogenen Antragsgründen zu unterscheiden.

Mitteilungsrechte der Finanzverwaltung an Gewerbebehörden trotz Steuergeheimnis

Das Bundesfinanzministerium hat zusammengefasst, unter welchen Voraussetzungen die Finanzverwaltung steuerliche Sachverhalte an Gewerbebehörden weitergeben dürfen.

Beweislast für positive Fortführungsprognose einer GmbH trägt Geschäftsführer

Nach den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sind die Geschäftsführer einer GmbH dieser zum Ersatz von Zahlungen verpflichtet, die nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft oder nach Feststellung ihrer Überschuldung geleistet werden.

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Vereinnahmte Anzahlung: Keine Änderung der Bemessungsgrundlage vor Rückgewähr

Vereinnahmt der Unternehmer eine Anzahlung, ohne die hierfür geschuldete Leistung zu erbringen, kommt es erst mit der Rückgewähr der Anzahlung zur Minderung der Bemessungsgrundlage Entscheidungsstichwörter Keine Änderung der Bemessungsgrundlage vor Rückgewähr vereinnahmter Anzahlung Leitsatz 1.

BGH zur Insolvenzfestigkeit güterrechtlicher Verträge

Der Gundesgerichtshof hat am 01.07.2010 (Link) zur Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs.2 Satz 1 Insolvenzordnung (InsO) entschieden.

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Die Zahlung einer Geldstrafe unterliegt der Insolvenzanfechtung

Kernaussage Hat der Schuldner unmittelbar vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine Geldstrafe bezahlt, unterliegt diese Zahlung der Insolvenzanfechtung, sofern deren tatbestandliche Voraussetzungen erfüllt sind.

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Insolvenzantrag eines nachrangigen Gläubigers ist zulässig

Einführung Nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 14 InsO) kann jeder Gläubiger einen Insolvenzantrag stellen, wenn er ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners hat.

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Zur Haftung des Steuerberaters für Schäden aus Insolvenzverschleppung

1.Der Steuberater hat keine Pflicht, auf eine (drohende) Insolvenzreife seines Mandanten (hier: GmbH) infolge Überschuldung und die Notwendigkeit einer Überschuldungsprüfung bzw.

Nur eingeschränktes Recht auf Einsicht in Steuerakten des Insolvenzschuldners

Das FG Rheinland-Pfalz hat aktuell zu der Frage Stellung genommen, ob und ggf.in welchem Umfang ein Insolvenzverwalter Anspruch auf Einsicht in die Steuerakten des Insolvenzschuldners hat.

InsO - Verlängerung der Änderung des Überschuldungsbegriffs

Geänderter Überschuldungsbegriff gilt bis Ende 2013: Überschuldete Unternehmen müssen weiterhin nicht Insolvenz anmelden, wenn die Weiterführung des Unternehmens "überwiegend wahrscheinlich" ist.

BFH: Forderungen des Finanzamts im Insolvenzverfahren - Restschuldbefreiung

Steuerschulden auf Grund von Steuerhinterziehung, sind vom Restschuldbefreiungsverfahren nicht ausgeschlossen.

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