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Neues zum gewerblichen Grundstückshandel (BFH)
Kernaussage Gewerblicher Grundstückshandel kann alleine durch die Zurechnung der Grundstücksverkäufe von Personengesellschaften betrieben werden.
Gescheiterte Grundstücksveräußerung und dadurch veranlasste Aufwendungen steuerlich grundsätzlich unbeachtlich (BFH)
Leitsatz Aufwendungen (z.B. Notar- und Gerichtskosten), die anfallen, weil der Steuerpflichtige sein vermietetes Grundstück veräußern will, sind nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar und können auch nicht bei den privaten Veräußerungsgeschäften berücksichtigt werden, wenn das Grundstück zwar innerhalb der maßgebenden Veräußerungsfrist hätte veräußert werden sollen, es aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht zu der Veräußerung kommt.
Immobilienkaufverträge - Verprobung mit den Einkommens- und Vermögensverhältnissen
Wird eine Immobilie gekauft, überprüft das Finanzamt regelmäßig die gesamten Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Käufers.
Übernachtungssteuer (Bettensteuer) teilweise verfassungswidrig (BVerG)
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 11.07.2012 entschieden, dass Gemeinden Steuern nur auf privat veranlasste entgeltliche Übernachtungen erheben dürfen, nicht aber auf solche, die beruflich zwingend erforderlich sind.
Amtliche Anweisung, wie Steuerfahnder Handys, PDA und Computer sichern sollen
In den Zentralen Fahndungs-Nachrichten (ZFN), dem geheimen Infodienst der Steuerfahndung, finden sich nachfolgende Praxistipps für die Finanzbeamten: "1.
Grunderwerbsteuer - Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft (BFH)
Leitsätze: Die Übertragung von mindestens 95 % der Anteile an einer grundbesitzenden Personengesellschaft ist auch dann nach § 1 Abs.
Sanierung des Eigenheims richtig steuerlich absetzen (DStV)
Mit positiven Urteilen für Grundeigentümer hat der Bundesfinanzhof (BFH) aktuell entschieden, dass Aufwendungen für die Sanierung eines selbst genutzten Wohngebäudes als außergewöhnliche Belastung steuerlich abzugsfähig sein können.
Scheidungsveranlasster Grundstückserwerb vom früheren Ehegatten nicht grunderwerbsteuerpflichtig (FG)
Überträgt ein geschiedener Ehegatte seinen hälftigen Miteigentumsanteil an einem Grundstück auf seinen ehemaligen Ehepartner, fällt nur dann keine Grunderwerbsteuer an, wenn Anlass für die Vermögensübertragung die Scheidung und nicht andere Gründe waren.
KfW-Förderung für Baudenkmale - Investitionszuschuss von 10 %
Eigentümer von Baudenkmalen, die Ihr Gebäude so sanieren, dass diese nachher maximal 60 % der Energie eines vergleichbaren Neubaus benötigen, bekommen von der KfW ab sofort einen Investitionszuschuss von 10 %.
Keine Maklerprovision ohne eindeutige Vereinbarung (AG)
Nach einem aktuellen Urteil muss ein Immobilienkäufer nur dann eine Maklerprovision zahlen, wenn dies eindeutig vereinbart wurde.
Keine Grunderwerbsteuer auf Bauerrichtungskosten, wenn kein einheitliches Vertragswerk (FG)
Nach dem Urteil aus Niedersachsen gibt es ein weiteres Schüttelurteil in gleicher Sache aus dem Rheinland.
Ab dem 01.04.2012 steigt in Berlin die Grunderwerbsteuer auf 5,00%
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am 11.03.2012 Donnerstag beschlossen, die Grunderwerbsteuer zum 01.04.2012 um 0,5 Punkte auf 5,00% anzuheben.
Keine Auftrag ohne Beschluss: Verwalter ist schadensersatzpflichtig
Der Verwalter einer Eigentümergemeinschaft muss prüfen, ob die Gemeinschaft einen seine Geschäftsführung rechtfertigenden Beschluss gefasst hat.
Aktivierung der Beteiligung an der Instandhaltungsrückstellung (BFH)
Ein bilanzierender Gewerbetreibender, dem eine Eigentumswohnung gehört und der Zahlungen in eine von der Wohnungseigentümergemeinschaft gebildete Instandhaltungsrückstellung geleistet hat, muss seine Beteiligung an der Instandhaltungsrückstellung mit dem Betrag der geleisteten und noch nicht verbrauchten Einzahlungen aktivieren.
Heizkostenabrechnung nicht nach Abflussprinzip sondern nach Leistungsprinzip (BGH)
Der Bundesgerichtshof hat am 01.02.2012 eine Entscheidung zur Frage getroffen, ob eine Heizkostenabrechnung nach dem so genannten Abflussprinzip den Anforderungen der Heizkostenverordnung (HeizkostenV) entspricht.
Bei unzureichender Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers droht Kreditkündigung
Spätestens seit der Finanzkrise werden Kreditinstitute von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verstärkt eingehalten, zeitnah komplexe Vermögensübersichten von ihren Kreditnehmern anzufordern.
Flughafen Tempelhof - Wegfall der Minderung der Einheitswerte wegen Fluglärm
Mit Verordnung vom 15.12.2009 ist die Verordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Flughafen Berlin-Tempelhof vom 27.05.1997 (BGBl. I S. 1313) aufgehoben worden.
Verspätete Jahresabrechnung: Verwalter haftet nicht, wenn Betriebskosten nicht mehr umgelegt werden können (LG)
Das Landgericht Frankfurt urteilte im Oktober 2011 über einen Rechtsstreit, in dem ein Wohnungseigentümer von dem Hausverwalter seiner Eigentümergemeinschaft Schadensersatz verlangte.
Unterschiedliche Höhe der Grunderwerbsteuer seit 2006
Die Höhe der Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland und soll teilweise weiter erhöht werden.Der Grunderwerbsteuersatz betrug viele Jahre einheitlich 3,5%.
Rückwirkende Grunderwerbsteuerbefreiung im Rahmen bestimmter betrieblicher Umwandlungsvorgänge
Grundstücks- oder Anteilsübertragungen im Rahmen bestimmter betrieblicher Umwandlungsvorgänge sind ab 2009 grunderwerbsteuerbefreit (§ 6a Satz 4 GrEStG).