Die Grundsteuer wird steigen

Mieter und Eigentümer von Immobilien müssen sich auf steigende Grundsteuern und damit steigende Betriebskosten einstellen. Zahlreiche Kommunen planen für 2016 eine Erhöhung der Grundsteuer B oder haben diese bereits beschlossen.

Unter den Großstädten wollen zum Beispiel folgende die Grundsteuer erhöhen: Wilhelmshaven um 25 Prozent, Bochum um 24 Prozent und Mönchengladbach um 23 Prozent. Bremen plant eine Erhöhung um 20 Prozent, Bremerhaven um 22 Prozent. Leverkusen will den Steuersatz um zehn Prozent, Wiesbaden und Paderborn jeweils um 4 Prozent heraufsetzen.

Berlin gehört mit 810% zu den Städten mit der höchsten Grundsteuer.

Der internationale Vergleich lässt befürchten, dass die Grundsteuer in den nächsten Jahren kräftig steigen wird.

Zudem stellen wir fest, dass die Bewertungsstellen der Finanzämter z. B. anhand von Luftbildern (google earth ...) höhere Standards, An- und Ausbauten usw. erfassen und damit eine Erhöhung des Einheitswerte und letztendlich der Grundsteuern bewirken.

Das Prinzip zeigt folgende Beispielrechnung:

Einheitswert des Grundstücks 500.000 € (Betriebsgrundstück)

x Steuermesszahl 0,0035

= Steuermessbetrag 1.750 €

x Grundsteuerhebesatz der Gemeinde Hebesatz in Berlin: 810%
(Grundsteuerhebesatz A bzw. B)

= Grundsteuer 14.175 €